Interview: Der Wald als deutsche Kulturlandschaft – Wäre Weihnachten für 1,5 Millionen Hessen das Gleiche ohne Tannenbaum?

1,5 Millionen Tannenbäume werden jedes Jahr zu Weihnachten in Hessen gefällt. Doch woher stammen die Christbäume eigentlich und was geschieht mit den Bäumen, nachdem sie ihren glanzvollen Auftritt über die Feiertage hatten? Nur wenige Bürger schlagen ihren Baum selbst und bringen ihn nach der Weihnachtszeit auch selbst zu ausgewählten Sammelstellen – in der Regel liegt diese Aufgabe bei Freiwilligen Feuerwehren, etc. Als logische Konsequenz fehlt vielen Hessen nicht nur das Wissen bzw. Interesse dafür, woher ihr Baum eigentlich kommt. Sie, wie sicherlich auch einige Generationen vor ihnen, haben auch aufgehört zu hinterfragen, weshalb es diese Tradition eigentlich gibt. Sollte bezüglich dieses Brauches in einer Zeit, in der öffentlich so viel über die Bewahrung des Waldes debattiert wird, ein Umdenken stattfinden?

Diese und viele weitere Fragen rund um die Rolle des Waldes als Klima- und Naturschützer sowie als elementaren Bestandteil der deutschen Kulturlandschaft hat Agraringenieur Michael von der Tann in seinem Interview an Heiligabend beantwortet.

Zu diesem besonderen Feiertag gibt er sehr private Einblicke in sein Leben als Privatwaldbesitzer und bezieht Stellung zu den Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft und vor denen vor allem sein Berufsfeld im nächsten Jahrzehnt stehen wird.

Reinhören lohnt sich!