2. Waldgipfel bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner

Klimaschutzleistungen des Waldes honorieren!

Vielleicht wird der 2. nationale Waldgipfel vom 02.06.2021 den Waldbesitzer:innen lange im Gedächtnis bleiben. Hier wurde der Grundstein für eine leistungsbezogene Honorierung von Wäldern und deren Bewirtschaftung gelegt!

Frau Ministerin Klöckner stellte fest, dass der Wald der beste Mitbekämpfer gegen den Klimawandel sei. Land- und Forstwirtschaft sind die einzigen beiden Sektoren in Deutschland, die CO2 speichern können. Allein der deutsche Wald speichert pro Jahr ca. 62 Mio. Tonnen CO2, dies entspricht sieben Prozent der deutschen CO2 Emissionen.

Deutschland vereinnahmt für CO2-Emmisionen Geld. Aus diesem Grund ist es nach Ansicht der Ministerin und vieler Waldbesitzer:innen auch nur logisch, dass diejenigen unterstützt werden, die den Wald als maßgeblichen Klimaschützer erhalten und pflegen. Das von der Ministerin vorgestellte zwei-stufige Konzept wurde von Wissenschaftlern und Praktikern erarbeitet und wird von einer breiten Masse aus Politik und Öffentlichkeit getragen. Besonders wichtig ist hierbei, dass die Verwendung von Holz in dauerhaften und langlebigen Produkten ausdrücklich gewollt ist und gefördert wird, denn so wird Kohlenstoff langfristig gespeichert.

Zum einen soll die Entwicklung und Bewirtschaftung besonders klimaresilienter Wälder mit einem Sockelbetrag gefördert werden (hierfür wird ein Nachhaltigkeitszertifikat benötigt) und zum anderen werden Maßnahmen zur langfristigen Speicherung von CO2 belohnt (bspw. die Verwendung in langlebigen Holzprodukten). Beide Stufen und deren dazugehörige Maßnahmen sollen überprüfbar gestaltet und auch regelmäßig überprüft werden.

Die Ministerin verwies im Zuge des Waldgipfels auch auf die bereits geleisteten Soforthilfen für die Waldbesitzer:innen in den vergangen zwei, für Waldbesitzer:innen, schweren Jahren. Diese Hilfen schlagen bereits Wurzeln, stellte die Ministerin fest.